Ökostrom

Ökostrom Unsere Umwelt ist ein so anfälliges Gebilde, welches mit größter Vorsicht und Ehrfurcht behandelt werden muss. Dies wird uns gerade in der heutigen modernen und schnelllebigen Zeit immer bewusster. Dem einen schneller, dem anderen weniger schnell. Seit der industriellen Revolution, seit der Verwendung großer Maschinen zu industrieller Herstellung unzähliger Produkte, vergeht sich der Mensch an dieser Umwelt und, sollte er sich nicht vorsehen und schnellst möglich sein Verhalten ändern, zerstört sie auf Dauer. Kohle, Gas und Holz sind nur einige der Quellen, aus welchen wir unsere Energie beziehen. Diese Quellen haben allerdings immense Nachteile. Sie sind nicht erneuerbar. Das bedeutet, sind sie eines Tages aufgebraucht, können sie nicht schnell wieder hergestellt und ersetzt werden.

Zu dem kommt hinzu, dass die Verwertung dieser Rohstoffe eine unglaubliche Menge an schädlichen und ungewünschten Nebenwirkungen und Nebenerzeugnissen mit sich bringt. Nicht nur der Ruß, welcher sich auf alles legt, zerstört die Umwelt, auch die Gase, die freigesetzt werden schädigen das empfindliche Ökosystem. Um dieser Zerstörung der Umwelt Herr zu werden, setzten immer mehr Menschen auf umweltbewusste und erneuerbare Energien und Techniken zur Strom- und Energiegewinnung. Sie setzten auf Ökostrom.

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Was ist Ökostrom?
Der Begriff Ökostrom bezeichnet den Strom, welcher aus umweltschonenden und erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird, ohne die Umwelt zu schädigen. Ohne die Umwelt, aber auch ohne den Menschen, den Nutzer dieser Energie, zu schädigen. Der Klimawandel, die schon sichtbaren Veränderungen der Umwelt, zeigen deutlich wie wichtig es ist auf diese Energiequellen umzusteigen. Der Schöpfer gab uns Öl und Kohle als Anlasser um die Erde in Gang zu bekommen. Betrieben muss sie allerdings mit anderen Mitteln werden, sonst geht der Motor kaputt.

Welche Arten von Ökostrom gibt es?
Man kann diese "gute" Energie auf unterschiedliche Weisen erzeugen. Inzwischen hat die Forschung große Fortschritte gemacht und die Herstellungs- und Erzeugungskosten werden günstiger und somit interessanter für den Verbraucher und die Industrie.

Die wohl bekannteste und eine der ältesten Arten Energie und Strom zu gewinnen ist die Wasserkraft. Hierzu bedient man sich vorhandener Gewässer oder schafft künstliche Seen und lässt eine geregelte Wassermenge über Turbinen ablaufen. Durch die Wasserkraft werden die Turbinen in Bewegung gesetzt und der Strom in entsprechend großen Generatoren erzeugt.

In vielen Gegenden sieht man die Windräder, die zweite bekannte Methode Ökostrom zu erzeugen. Hier treibt die Kraft des Windes gigantische Rotoren an, welche ebenfalls in Generatoren den Strom erzeugen.
Zu Beginn ihrer Verwendung, sträubten sich viele Anwohner und Landschaftsschützer gegen die Aufstellung der Windräder. Mittlerweile gehören sie, gerade in Teilen der Mittelgebirge zum alltäglichen Bild und fügen sich relativ harmonisch in die Landschaft ein.

Eine relativ neue Technik ist die Ökostromerzeugung mit Hilfe der Kraft der Gezeiten. Auch hierbei werden Turbinen in Bewegung gesetzt. Dies geschieht durch das ein- und ausströmende Wasser, beispielsweise in der Nord- und Ostsee. Gasturbinen werden inzwischen durch die Wärme unserer Erde in Bewegung gesetzt, welche aus den Tiefen des Erdinneren zum Entweichen gebracht wird.

Auf vielen Dächern, gerade in Deutschland, sieht man die Solaranlagen immer häufiger. Die Dächer, gerade die großen Dächer der Scheunen und Bauernhäuser auf dem Land, wo die Sonne ungehindert auf die Solarzellen scheinen kann, bieten sich geradezu zur Anbringung dieser Anlagen an.

Man sieht also, es gibt unzählige Alternativen um gesunde und umweltschonende Energie zu erzeugen. Wir müssen die Erde nicht zerstören um es in unseren Häusern warm zu haben, um Fernsehen schauen zu können oder am Computer zu arbeiten. Der Anlasser hat seine Arbeit getan, nun muss der Motor möglichst lange am Laufen gehalten werden.

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